Vereinsstatuten

I. NAME, SITZ UND ZWECK

Der Verein führt den Namen (seit Nov. 2013): Fachvereinigung für elektrophysiologische Diagnostik Österreichs, davor Fachvereinigung der AssistentInnen für elektrophysiologische Diagnostik Österreichs.. Tätigkeitsgebiet ist ganz Österreich.

1. Die Fachvereinigung widmet sich:

a) der Förderung und Fortbildung der auf dem Gebiet der elektrophysiologischen Diagnostik beschäftigten AssistentInnen,

b) der Aus- und Weiterbildung der MTD MitarbeiterInnen,

c) Informationaustausch der MitarbeiterInnen.

2. Der Sitz der Fachvereinigung ist Universitätsklinik für Neurologie, Wien.

3. Die Fachvereinigung arbeitet nach den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit und verfolgt keine politischen, konfessionellen oder materiellen Ziele.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

5. Veröffentlichungen erfolgen durch Rundschreiben.

 

II. MITGLIEDSCHAFT

 

Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden die auf dem Gebiet der elektrophysiologischen Diagnostik arbeiten. Außerordentliche und unterstützende Mitgliedschaft ist möglich, jedoch ohne Stimmrecht bei administrativen Mitgliederversammlungen. Stimmrecht, sowie aktives und passives Wahlrecht haben nur die ordentlichen Mitglieder. Außerordentliche Mitglieder haben nur beratende Funktionen.

Die Mitgliedschaft wird durch schriftlichen Antrag und durch Bestätigung durch den Vorstand erworben. Vor der Konstitutionierung des Vereins werden die Mitglieder durch den Proponenten aufgenommen.

 

Mitgliedschaft erlischt durch:

a) Austritt

b) Ausschluss

c) Tod

Der Austritt oder Ausschluss wird durch schriftliche Mitteilung an oder durch den Vorstand wirksam; Austritt ist nur am Ende des Geschäftsjahres möglich.

 

III. ORGANE DER FACHVEREINIGUNG

 

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

3. Die Beiräte

 

ad 1: Die Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Die Einladung muss den Mitgliedern durch den Vorstand mindestens 30 Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung bekannt gegeben werden. Die Einberufung außerordentlicher Mitgliederversammlungen erfolgt in gleicher Weise, jedoch ohne Fristzwang. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind dem Vorstand mindestens 3 Wochen vor dem Termin zuzuleiten. Über die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder.

Beschlussfähigkeit ist dann gegeben, wenn mindestens 1/3 der ordentlichen Mitglieder anwesend sind. Es entscheidet die einfache Mehrheit.

Sollte zur angegebenen Zeit die erforderliche Anzahl ordentlicher Mitglieder nicht anwesend sein, so wird eine halbe Stunde nach dem festgesetzten Beginn neuerlich eine ordentliche Mitgliederversammlung ausgeschrieben.

 

Pflichtpunkte der Tagesordnung:

1. Geschäftsbericht der/s Vorsitzende/n

2. Bericht der/s Schriftführerin/s

3. Kassen- und Rechnungsbericht der/s Schatzmeisterin/s

4. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

5. Wahl des Vorstands (alle 2 Jahre)

6. Bericht der/s Kassenprüferin/s

 

Über die administrative Mitgliederversammlung fertigt die/er SchriftführerIn ein Protokoll an, das die/er Vorsitzende unterzeichnet.

 

Ad 2: Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

a) der/m Vorsitzende/n

b) der/m stellvertretenden Vorsitzende/n

c) der/m SchriftführerIn

d) der/m stellvertretenden SchriftführerIn

e) der/m SchatzmeisterIn

f) der/m stellvertretenden SchatzmeisterIn

 

Der Vorstand beruft die ordentliche Mitgliederversammlung ein, bestätigt die ordentlichen Mitglieder und wahrt und vertritt die Interessen des Vereins. Er ist beschlussfähig wenn 2/3 seine Mitglieder (Vorsitzende/r, stellvertretende/r Vorsitzender, Schriftführe/r, stellvertretende/r SchriftführerIn SchatzmeisterIn, stellvertretende/r SchatzmeisterIn und Beiräte) anwesend sind. Die Wahl erfolgt auf Vorschlag der Mitglieder. Für die Wahl ist die zahlenmäßige Mehrheit der abgegebenen Stimmen ausschlaggebend. Die Wahl des Vorstandes erfolgt alle 2 Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse einstimmig.

 

Ad 2d: Die/er SchatzmeisterIn führt die Geldgebarung der Fachvereinigung, hebt die Mitgliedsbeiträge ein und verwaltet das Vermögen der Vereinigung. Er legt Bericht über das Vermögen und macht Vorschläge für die kommenden Geschäftsjahre. Er ist als Vermögensverwalter unbedingt verantwortlich. Auf Verlangen hat er den Kassenprüfer die Buchführung vorzulegen. Kassenprüfer (2) werden in einer ordentlichen Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt und haben für die Überprüfung der Rechtsgebarung zu sorgen.

 

Ad 3: Der/m Vorsitzender/n sind ärztlichere Beiräte zugeordnet. Diese/r hat die Aufgabe in Aus- und Fortbildungsfragen beratend mitzuwirken und den Kontakt mit den ärztlichen Fachvereinigungen und Gesellschaften aufrecht zu erhalten.

Die Beiratsmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie haben das Recht an allen Mitgliederversammlungen teilzunehmen und bei Vorstandsentscheidungen beratend mitzuwirken. Sie haben jedoch kein Stimmrecht.

 

Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich, ebenso die des Beirates.

Die Fachvereinigung wird nach außen hin vom Vorsitzenden vertreten. Zeichnungsberechtigt ist der Vorsitzende und bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.

 

IV. MITGLIEDSBEITRÄGE

 

Die Beiträge werden jährlich erhoben. Die Einzahlung erfolgt an den Vereinskonto oder die/en SchatzmeisterIn. Ausstehende Beiträge werden gemahnt. Erfolgt die Einzahlung daraufhin bis zum Ende des Geschäftsjahres nicht, folgt der Ausschluss des betreffenden Mitgliedes. Höhe der Beiträge werden in der Mitgliederversammlung festgesetzt.

 

V. SCHIEDSGERICHT

 

In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis entscheidet endgültig ein Schiedsgericht. Jeder Streitteil wählt zwei ordentliche Mitglieder zu Schiedsrichtern die ein fünftes Mitglied als Obmann wählen. Das Schiedsgericht entscheidet bei Anwesenheit aller Schiedsrichtsmitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit.

Stimmenthaltung ist zulässig.

 

VI. AUFLÖSUNG DER VEREINIGUNG

 

Die freiwillige Auflösung der Fachvereinigung kann in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden (Zweidrittelmajorität).

Im Falle der Auflösung der Fachvereinigung ist das zu diesem Zeitpunkt vorhandene Vermögen der Stiftung „ÖSTERREICHISCHES KINDERHILFSWERK“ zur Verfügung zu stellen.